Proud of

Es gibt Tage, Wochen, Monate – sogar Jahre – die einfach nicht so richtig rund laufen. 2017 war eines dieser Jahre für mich. Irgendwie war alles komisch. Wie ein Puzzle, das man zusammensetzt – und es passt zwar irgendwie, aber das Motiv ist etwas, das an Picasso auf LSD erinnert. Nun liegt 2017 glücklicherweise ja hinter uns und mittlerweile auch schon wieder fast die Hälft von 2018 und ich mach mal kurz Rückschau. Deswegen vor allem, weil mich meine Handy App daran erinnert hat, dass ich mittlerweile seit genau einem Jahr Nichtraucherin bin.

Das ist ziemlich cool, an sich betrachtet. Allerdings ist es auch eher zufällig und nebenbei passiert (kurz: ich war weitwandern und irgendwann am Weg gingen mir die Tschick aus; am Tag 3 hab ich dann gedacht: „Tjo, wieso überhaupt wieder anfangen?“), so mega-stolz kann ich deswegen nicht auf diese Errungenschaft sein, aber es soll Schlimmeres im Leben geben. Und wenn mich rauchende Freunde jetzt hin und wieder als militant empfinden: Leute, Tschick stinken halt einfach. Das merkt ihr nur nicht, so lange ihr selber raucht! Und Lungenkrebs ist fix nicht leiwand #justsaying.

IMG_20170811_220326
Pilgern 2017 – aus Versehen zur Nichtraucherin

Und so genial manche Erlebnisse 2017 in Reise-Hinsicht auch waren: 2018 hat in den meisten Fällen bisher noch eins drauf gelegt. Vor allem Namibia und die Nacht im flauschigen Bett unter freiem Sternenhimmel war atemberaubend und unvergleichlich. Ich hab sogar die Kontaktlinsen drin gelassen, weil ich Angst hatte, etwas am Sternenhimmel zu verpassen. So viele Sterne hatte ich vorher noch nie im Leben gesehen – und ich hab einst in einer riesigen Au gewohnt. Ende August geht’s dann nach Australien, ein Umstand, der mich richtig enthusiasmiert. Keine Ahnung, was genau auf mich zukommt, aber solang ein Känguru dabei ist, bin ich zufrieden.

2000x1335q70NAMIB_DUNE_STAR_CAMP16(4)
Yep, da hab ich geschlafen; es ist das Dune Star Camp in Namibia

Apropos zufrieden: Seit 5 Wochen laufe ich wieder. It’s been some time… aber wieder rein zu kommen, war gar nicht soooo schwer. Auch wenn meine Trainingsuhr (die ich  sehr, sehr liebe) nach dem letzten 11 km Lauf behauptet hat, ich sei so unfit, dass ich jetzt 89 Stunden Erholungszeit einhalten müsse…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s