Es wird also wahr. Am Dienstag werde ich den Kaufvertrag beim Notar unterschreiben. Dann bin ich also offiziell Hausbesitzerin. Ist es normal, dass ich ein bisschen Bammel vor dem Schritt habe? Wahrscheinlich. Schließlich ist das etwas sehr Erwachsenes, was ich da mache. Andererseits muss ich zugeben, dass ich das ja auch nicht zum ersten Mal mache, aber dieses Mal trage ich die Kosten komplett allein. Sicher, die Kreditsumme ist jetzt nicht so hoch, dass ich mein Leben irgendwie umstellen müsste. Im Grunde werde ich etwa 50 Euro mehr bezahlen als jetzt für meine Wohnung. Schon krass. Meine 50 m2 in Wien kosten so viel wie 300 m2 Haus + Garten am Land.
Ich als Heimwerkerin
Ich denke immer noch darüber nach, wie und ob ich mein Vorhaben medial begleiten soll. Immerhin wird das eine offline Dependance von The Chill Report, die Edition & Redaktion. Es wird aber halt auch mein privates Reich. Will man Menschen darin so viele Einblicke geben? Und werde ich es ertragen können, was einem so an Kommentaren auf YouTube, Insta und Co. entgegen schwappt? Die Entscheidung fällt mir schwer. Sicherheitshalber filme ich jetzt halt schon mit, was sich so tut. Vielleicht ist es für künftige Hausbesitzende ja interessant zu sehen, welche Hürden man so nehmen muss. Ich möchte vor allem halt auch zeigen, ob es möglich ist, mit echtem Geld und mit echten Menschen das wahr werden zu lassen, was sich die KI auf Pinterest für Wohn-Fieberträume überlegt. Was meint ihr? Spannend? Nicht spannend?
Bei einem großen Online-Kaufhaus habe ich mir schonmal 512 magnetische Minikugeln bestellt. Aus ihnen werde ich ein kleines Modellhaus basteln. Und mit jeder Kreditrate, die getilgt ist, entferne ich ein Steinchen … Man muss ja motiviert bleiben und eins kann ich verraten: Mit einem Kredit im Nacken ist doppelte Arbeitsmotivation da 😉