El Camino Bracelets

Reisende sind Sammler. Sie sammeln Eindrücke, Fotos, Erinnerungen, Fahrkarten, Flugtickets, Stempel im Pass und Münzen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt. Sicher, die echten Erinnerungen sind im Kopf, aber es scheint, als würden wir alle manchmal etwas Sichtbares brauchen, etwas, an dem die Augen hängen bleiben, während sich der Blick nach innen richtet und Momente erneut durchlebt werden.

Natürlich ist es praktisch, diese Manifestationen unserer Erlebnisse immer bei uns zu haben; das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum in den 90ern Bettelarmbänder so en vogue waren. Muss so sein, den schön oder praktisch waren diese sperrigen Dinger nicht. Zum Glück gibt’s jetzt die schickere Version in Gestalt von El Camino Bracelets. Reisende kommen sowieso derzeit nicht umhin, in den Social Media Kanälen über begeisterte Rezensionen zu stolpern. Wahrscheinlich auch deshalb, weil das Unternehmen die Schmuckstücke wie warme Semmeln an Blogger verschenkt hat (fyi, ich hab keins geschenkt bekommen, dafür gibt’s hier die ungeschönte Wahrheit)…

Die El Camino Bracelets funktionieren ganz einfach: Zuerst wählt man ein Armband aus Kord, erhältlich in sechs unterschiedlichen Farben und verschiedenen Längen. Dann fügt man seine „steps“ hinzu. Dabei handelt es sich entweder um einen Baustein aus Glas (verschiedene Farben für verschiedene Kontinente), große „steps“ für einzelne Länder und kleinere für Sehenswürdigkeiten (z.B. Taj Mahal) oder Städte (z.B. London). Außerdem gibt’s noch Trennsteine aus Kokos. Wirklich ganz hübsche Idee, allein: Die Ausführung finde ich noch nicht so superoptimal. An einem Frauenhandgelenk wirken die Dinger doch etwas klobig, zarter hätte es schon sein können. Noch ist die Auswahl an steps eher gering, wie ich finde. So gibt’s (derzeit) etwa nicht einmal California. Gut, man kann sich damit behelfen, einen step individuell gravieren lassen, aber das kostet halt.

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(c) El Camino

Aporpos Kosten: So ganz billig find ich die Armbänder nicht. Das billigste Grundarmband gibt’s um ca. 25 Euro. Die fertigen steps kosten pro Stück fast 10 Euro, die Kontinente sind um 13 Euro erhältlich. Nehmen wir also an, ich will Armband + 2 Ländersteps + 2 Regionen + 2 kleine Steps + 1 Custom Step, dann kostet das Armband fast 100 Euro. Und nach 12 steps ist das Teil dann auch voll. Die Lieferung ist ab 115 Euro Bestellwert auch weltweit gratis, ansonsten zahlt man so ca. 6 Euro.

Fazit.
Sehr hübsch anzuschauen und ein perfektes Geschenk oder Sammlerstück, wenn auch am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig weil nicht ganz zart.

Zum Shop.

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