Leben in Zeiten von Covid-19

Jetzt ist es soweit. In Österreich sind wir angehalten, Sozialkontakte einzuschränken. Geschäfte haben ab Montag zu, sofern sie nicht Produkte des täglichen Bedarfs verkaufen. Veranstaltungen sind sowieso schon seit längerem abgesagt. Nach jetzigem Stand bis zumindest Ostern. Restaurants schließen jeden Tag um 15 Uhr. Wer kann, muss ins Homeoffice. Wir versuchen, den Peak an Ausbrüchen abzuflachen. Die Stimmung ist seltsam. Sie schwankt zwischen Galgenhumor und totaler Leugnung.

Ich persönlich bin Homeoffice gewöhnt. Aber auch eine große Dosis an Sozialkontakten. Was das betrifft, werde ich mich soweit es geht auf skypen, Whatsapp und Telefon verlegen. Mit einem meiner amerikanischen Freunde gehe ich vielleicht endlich das Projekt „gemeinsamer youtube-Kanal“ an. Zur Not kann man sich ja von weitem durchs Fenster zuwinken oder mit Respektsabstand miteinander spazieren gehen. Klingt drastisch, aber ich will ruhig und besonnen alles tun, was in meiner Macht steht, um gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Einfach vernünftig sein.

Ja, ich will vernünftig sein. Hab ich auch meiner besten Freundin am Telefon vorhin erklärt. Die hat mich ausgelacht, weil sie weiß, dass ich erst vor kurzem ganz unvernünftig geknutscht hab. Ups. Komplett bescheuert eigentlich. Aber gut. Naja und ansonsten habe ich genug zu tun. Und jetzt eigentlich zum ersten Mal in meinem Leben als Erwachsene das Gefühl, dass ich es irgendwie schaffen könnte, meiner To-Do-Liste Herrin zu werden. Stay tuned.

#corona #covid19 #coronainoesterreich #lebeninzeitenvoncorona

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